X-Factor: Das Unfassbare

So. 08.10.2017 09:10

Folge 28

X-Factor: Das Unfassbare - Folge 28

Am Jahrestag eines grauenvollen Unfalls taucht regelmäßig ein mysteriöses Motorrad auf. Ein blinder Billardspieler mit einem goldenen Queue spielt einen Gauner an die Wand. FBI-Anwärter Tommy verschwindet spurlos. Ein merkwürdiges Lied, das eine alte Frau gesungen hat, sollte eigentlich einem Totengräber zur Warnung dienen. Ehrliches Mitleid mit einem Verstorbenen verhilft einer Frau zu einem Erbe von 43 Millionen Dollar. Fünf spannende Geschichten, die so unglaublich sind, dass sie einfach wahr sein müssen - oder etwa nicht?

Am Wegesrand - Jerry und Mary finden ein uraltes Motorrad im Gebüsch. Trotz aller Warnungen von Mary will Jerry es gleich ausprobieren und fährt einfach los. Kurze Zeit später taucht eine Frau am Straßenrand auf, der er nicht mehr ausweichen kann. Er fährt sie an, gerät ins Schleudern, fällt hin und bricht sich ein Bein. Doch noch ehe der Krankenwagen kommt sind sowohl Frau als auch Motorrad urplötzlich verschwunden. Ein Sanitäter erzählt Jerry eine seltsame Geschichte: Vor 50 Jahren hat ein Soldat an genau jener Stelle, an der Jerry seinen Unfall hatte, mit seinem Motorrad seine Freundin angefahren. Beide starben grauenvoll. Seither taucht am Jahrestag des grauenvollen Geschehens regelmäßig ein mysteriöses Motorrad an der Unfallstelle auf...

Billard - Der ruchlose Nicky hat sich einen Billardsalon ergaunert und beschäftigt dort den früheren Chef Leon als Laufburschen. Eines Tages taucht ein älterer Mann auf, der Leon seltsam bekannt vorkommt, den er aber nicht recht einordnen kann. Der Fremde fordert Nicky zum Spiel heraus und verliert. Daraufhin fordert er Revanche und setzt diesmal 50.000 Dollar. Nicky ist begeistert und hält den Salon dagegen. Da holt der Alte einen goldenen Queue von der Wand und locht alle Kugeln ein. Nun fällt Leon auch wieder ein, um wen es sich bei dem Fremden handeln muss: Great Jack Lesko, sein alter Kumpel und Ex-Weltmeister. Seltsam ist nur, dass Jack seit seiner Erblindung vor 20 Jahren keinen Queue mehr in die Hand genommen hat...

Ein Fall fürs FBI - Highschoolabsolvent Tommy will unbedingt zum FBI und hilft deshalb in seiner Freizeit schon mal im örtlichen Polizeirevier bei Sheriff Driscoll aus. Tatsächlich schafft er die Aufnahmeprüfung der Akademie, doch kurz bevor er mit der Ausbildung anfangen kann, geschieht in seinem Heimatort ein Raub und Tommy verschwindet spurlos. Jahre später bekommt Driscoll einen neuen Kollegen zugeteilt. Es handelt sich um einen zwielichtigen, faulen Burschen namens Delini. Gleich der erste gemeinsame Auftrag führt sie zur Bergung einer Leiche ins Moor. Bei dem Toten handelt es sich um den verschwundenen Tommy. Als Delini den Ermordeten sieht, verliert er die Nerven und gesteht, der Täter zu sein. Hals über Kopf flüchtet er sich in die Sümpfe. Als man den Mörder wenig später aus dem Moor zieht, weist er die selbe Kopfverletzung auf wie Tommy.

Der Totengräber - Pete ist ein wirklich erbärmlicher Totengräber. Ständig ist er angetrunken und zollt den Toten nicht den geringsten Respekt. Eines Tages erscheint ihm eine mysteriöse alte Frau, die ihm zur Warnung ein Lied vorsingt. Doch Pete verscheucht die Frau, und kümmert sich nicht weiter um den Vorfall. Fortan verfolgt ihn allerdings das merkwürdige Lied, das die Alte gesungen hat. Bei einer Beerdigung scheint die seltsame Musik sogar aus dem Sarg zu kommen. Als Pete den Sarg öffnet, liegt die Alte darin. Plötzlich öffnet sie die Augen - Pete erschrickt zu Tode, fällt kopfüber in die Grube und wird selbst zugeschüttet.

Das Erbe - Florence wird zu einem Rechtsanwalt bestellt, der von ihr wissen will, warum sie auf der Beerdigung seines Klienten anwesend war. Sie erklärt ihm, dass sie den Toten nicht gekannt habe und mehr oder weniger zufällig in die Zeremonie hereingeplatzt sei. Da es sonst keine Trauergäste gegeben hätte, habe der Verstorbene ihr so leid getan, dass sie geblieben sei. Nun eröffnet ihr der Anwalt, dass sein Klient zu Lebzeiten von allen Menschen, die ihn gekannt hätten, gehasst worden wäre. Da er sich habe denken können, dass ihm niemand das letzte Geleit werde geben wollen, habe er als kleine Spitze, die noch nach seinem Ableben wirken sollte, verfügt, sein Nachlass solle unter den Trauergästen verteilt werden. Somit erbt Florence 43 Millionen Dollar!